1920 |
Geboren am 08.10. in Neustettin als Sohn eines Volksschullehrers |
1923 |
Umzug der Familie nach Kolberg |
1926 |
Tod des Vaters |
1939 |
Abiturprüfung und danach Arbeitsdienst |
1939 - 1945 |
Wehrdienst, Mehrfache Verwundungen.
Während der Lazarettaufenthalte studiert er an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald 3 Semester Jura.
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1944 |
Heirat mit Ursula Söhner.
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1945 |
Arbeit als freischaffender Grafiker in Greifswald.
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1946 |
Mitbegründer der norddeutschen Künstlergruppe "Die Buhne"
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1947 |
Geburt seines Sohnes Rainer.
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1948 |
Mitglied der Berufsorganisation "Verband Bildender Künstler" (VBK)
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1947 - 1957 |
Arbeit als wissenschaftlicher Zeichner an der Chirurgischen
Universitätsklinik Greifswald |
1948 |
Geburt seines Sohnes Achim.
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1951 - 1953 |
Teilnahme an Seminaren des VBK am Institut für Kunsterziehung an der
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald bei den Professoren Wegehaupt und
Schmidt-Walther.
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1954 - 1957 |
Studium als Externer am "Caspar-David-Friedrich-Institut für
Kunstgeschichte" an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
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1955 |
Erstmals übernimmt er baugebundene Arbeiten.
In diesem Jahr gestaltet er "Das mitteralterliche Greifswald" im Rathaus.
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1959 |
Erste eigene Ausstellungen in den Museen Greifswald, Schwerin und Magdeburg
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1960 |
Viermonatige Reise als Besatzungsmitglied auf dem Motorschiff "Magdeburg"
Afrika und Ostasien. |
1961 |
Eigene Ausstellungen in Leipzig und Rostock.
Beginn von Reisen in die Ostblockländer, vor allem in die Sowjetunion. Es folgen:
1967 Bulgarien, 1968 Rumänien, 1974 Jugoslawien, 1975 Mongolei, 1978 Kuba, 1980 Vietnam, 1988 Nordkorea.
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1962 |
Nach mehrfachen Auseinandersetzungen mit kulturpolitisch maßgeblichen
Stellen der DDR gibt es erste ernstliche Zusammenstöße.
Ein Wandbild für die Schiffbautechnische Fakultät der Universität Rostock darf er
Nicht ausführen (1. Preis bei einem Wettbewerb) |
1964 |
Eigene Ausstellungen in den Museen Weimar, Eisenach und Demmin.
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1965 - 1973 |
Fast ausschließlich Ausführung baugebundener Arbeiten, darunter auch
Ausgestaltung von Schiffsneubauten.
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1972 |
Ein Verfahren wird gegen ihn eingeleitet. Er soll wegen "Verbildung des Bewußtsein der Menschen" aus dem Berufsverband ausgeschlossen werden.
Ein solcher Ausschluß bedeutet totales Berufsverbot. |
1973 |
Der Zentralvorstand des Berufsverbandes beschließt ein Verbot, das ihm die Ausführung aller baugebundenen Kunst untersagt. Die Mitgliedschaft bleibt bestehen.
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1974 |
Er beginnt zeitkritische Ölbilder zu malen, die in den Kirchen der DDR ausgestellt werden (Greifswald, Stralsund, Leipzig, Dresden, Jena, Magdeburg u.a.)
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1977 |
Nach langen Verhandlungen erhält er die Erlaubnis für eine eigene Grafikausstellung bei der Galerie Hüning in Münster/Westfalen, er darf jedoch nicht zur Eröffnung fahren.
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1985 |
Er bringt in der Greifswalder Marienkirche auf die dortige Heldengedenktafel des II. Weltkrieges eine bildliche Übermalung, durch welche die Tafel zu einem Mahnmal gegen jeden Krieg umgestaltet wird.
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seit 1990 |
zahlreiche Einladungen zu Ausstellungen in aller Welt (New York, Los Angeles, Moskau, Neustettin, Stockholm, St. Petersburg) |